0800 30 10 444
  • help1 0

    Spezieller Bedarf?

    Wir bieten ganzheitliche immobilien- wirtschaftliche Beratung – von A wie Analyse bis Z wie Zinsbindung.

  • marktbericht koeln wohninvest

    Wohnungsmarkt Köln

    Die jährlich erscheinende Publikation liefert detaillierte Analysen des Kölner Wohninvestmentmarktes.

Aktuelle Seite: HomeMärkteRegion KölnWohn- & Geschäftshäuser

Wohn- und Geschäftshäuser Köln

Rege Nachfrage. Eine starke Nachfrage und gute Preisentwicklung kennzeichneten auch 2011 den Markt für Wohn- und Geschäftshäuser in Köln. Mit 753 Transaktionen und einem Umsatz von 704,7 Mio. € fällt das Transaktionsvolumen für Wohn- und Geschäftshäuser jedoch rund 13 % niedriger aus als im Vorjahreszeitraum (2010: 698 Transaktionen / 796,8 Mio. €). Gemessen am Gesamtvolumen entspricht dies einem durchschnittlichen Kaufpreis in Höhe von rund 940.000 € je gehandelter Immobilie. Ein im Vergleich zum Vorjahr (1.100.000 €/Objekt) um 17 % gefallener Wert. Das Ergebnis lag 2011 zwar unterhalb des guten Vorjahreswerts, dennoch war ein reges Marktgeschehen mit starkem Interesse aus dem In- und Ausland zu verzeichnen. Ein Trend der bereits 2010 einsetzte und auch 2011 zu einem starken Nachfrageüberhang, der sich inzwischen auch verstärkt auf mittlere Lagen erstreckt, führte. Der Rückgang des Transaktionsvolumens auf dem Markt für Wohn- und Geschäftshäuser ist somit nicht auf ein zu geringes Investoreninteresse zurückzuführen, sondern vielmehr in einem mangelnden Angebot an attraktiven Objekten begründet.

Deals über 2,0 € dominieren. Der in Köln traditionell hohe Anteil an großvolumigen Deals bildete auch 2011 mit 58 registrierten Transaktionen und 43,1 % des Transaktionsvolumens den höchsten Marktanteil im Segment Wohn- und Geschäftshäuser. Auf dem zweiten Rang folgen die Verkäufe zwischen 750.001 und 2.000.000 €, auf die 187 Transaktionen und ein Anteil von 30,3 % des Transaktionsvolumens entfallen. Die mit 753 Fällen hohe Anzahl an Verkäufen spricht grundsätzlich für eine rege Marktaktivität und ein lebhaftes Investoreninteresse. Hierbei standen insbesondere Mehrfamilienhäuser mit niedrigem Gewerbeanteil im Fokus der Interessenten.

Hohe Kaufpreisfaktoren. Angesichts der guten Nachfragesituation und der guten Netto-Spitzenrendite (4,35 % für Wohn- und Geschäftshäuser in Top-Lagen) nehmen Investoren für hochwertige Objekte in den mittleren bis sehr guten Citylagen hohe Faktoren in Kauf. Insbesondere in den sehr guten City-Lagen werden Objekte zu Kaufpreisfaktoren von bis zu 22 gehandelt. Aber auch die guten und mittleren Lagen profitieren von der gestiegenen Nachfrage. Hier werden Faktoren zwischen 13,5 und 18,5 erzielt.

Private Anleger dominieren. Der Kölner Investmentmarkt für Wohn- und Geschäftshäuser wird 2011 von privaten Investoren und Immobiliengesellschaften dominiert. Aber auch Pensionskassen, Fonds und Projektentwickler waren verstärkt auf dem Kölner Markt aktiv. Mit knapp 30 % des Transaktionsvolumens war der Anteil ausländischer Investoren auch 2011 bemerkenswert gut. Auf Verkäuferseite traten insbesondere Privatleute und Erbengemeinschaften in Erscheinung. Aber auch Grundstücksspekulanten und Immobilienunternehmen veräußerten aufgrund von Mitnahmeeffekten Teile ihrer Immobilienbestände.

Steigende Mieten. Wachsenden Einwohnerzahlen steht eine nur begrenzt mögliche Neubauaktivität gegenüber, was auch weiterhin zu einer Verknappung des Angebots und verstärkten Wohnraumnachfrage bei Bestandsimmobilien führen wird. So verwundert es nicht, dass auch 2011 das durchschnittliche Mietniveau gestiegen ist. In Kölner Top-Lagen werden derzeit Mieten zwischen 11,00 bis 15,00 €/m² - mit steigender Tendenz - erzielt. Gefragte Lagen sind nach wie vor die linksrheinischen Quartiere. Aber auch rechtsrheinisch sind Projektentwicklung und Marktinsider aktiv. Insbesondere in Deutz und in einzelnen Lagen von Mülheim und Kalk wird angesichts attraktiver Renditen gutes Investitionspotenzial gesehen.

Ausblick 2012. Die Rahmenbedingungen für Investitionen in Wohn- und Geschäftshäuser sind in der Domstadt weiterhin günstig. Trotz der sich abzeichnenden Abkühlung der Konjunktur und der Finanz- und Währungskrise spricht vieles dafür, dass die Nachfrage der Investoren auch 2012 in dieser Assetklasse hoch bleiben wird. Bei den Spitzenrenditen ist für 2012 eine Stabilisierung auf dem erreichten Niveau zu erwarten.

Wohn- und Geschäftshäuser Kennzahlen 2012

Zum Anfang